Kunst/Projekte

Stand Jan 2018: 3000 lächelnde Gesichter

Stand Jan 2018: 3000 lächelnde Gesichter

Thankyou4smiling

Vor knapp zwei Jahren begann ich lächelnde Gesichter zu sammeln. Das Internet war voller Hass und gefälschter Nachrichten und neben einer Postkarte mit Abraham Lincoln begann ich mit dem Projekt: Thank you for smiling oder eben Thankyou4smiling. Ich wollte die Welt freundlicher gestalten. Eine Art wirklich soziales Netzwerk sollte entstehen.

Auf dem Feel-Festival in Brandenburg begann ich lächelnde Gesichter zu fotografieren, auf einheitliche Größe zuzuschneiden und erstellte eine Postkarte mit den ersten 150 lächelnden Gesichtern. Diese druckte ich auf tausend Postkarten und verschenkte diese. Auf der Rückseite stand der Hinweis, dass man doch bitte die Karte nicht behalten sondern weiterschenken sollte. Und bitte auf der wordpress- oder facebookseite melden, wo man die Karte erhielt.

Die Wege der einzelnen Karten lassen sich leider nicht verfolgen. Aber die Rückmeldungen kamen aus so entfernten Ländern wie Tunesien, Australien und USA.

In einem nächsten Schritt mit inzwischen knapp 800 Fotos druckte ich die Gesichter 2017 auf eine erste LKW-Plane für Festivals. Das Format betrug 2,5*2m und enthielt 10.000 Kacheln.

Diese Plane wurde auf verschiedenen Festivals und Veranstaltungen wie z.B. dem Museumsuferfest Frankfurt präsentiert. Die Anzahl der Gesichter ist inzwischen auf über 3000 Stück gewachsen. Die Welt wird größer und bunter.

Mein Ziel für 2018: 5000 Teilnehmer aus aller Welt.

 

Kennst Du das Land, wo der Hopfen blüht?

Kennst Du das Land, wo der Hopfen blüht?

Kronkorkenmosaike

Seit mehreren Jahren sammel ich mit Unterstützung vieler eifriger Helfer Kronkorken und sortiere diese nach Farbe.

Diese sortierten Kronkorken (zur Zeit ca. 300.000 Stück, etwas mehr als eine halbe Tonne) dienen als Palette für meine Mosaikbilder.

Mosaikbilder üben schon seit langer Zeit eine Faszination auf die Menschen aus (siehe Pompeji) und auch ich empfinde den Reiz des Wandels. Von nahem betrachtet sieht man nur bunte Flecken und erst auf größere Entfernung erkennt man die Motive.

Das Standardformat meiner Bilder beträgt 2*3 Meter, gerne auch mal größer.

Die meisten Bilder entstehen nach Vorarbeit am Rechner live während Veranstaltungen, die Motive passend gewählt, z.B. die Frankfurter Skyline („FUNKfurt“) während des Museumsuferfestes 2016 oder meine Interpretation des Tischbeingemäldes („Kennst Du das Land, wo der Hopfen blüht“) während der Craftbeermesse an der Goethe-Universität Frankfurt.

 

 

NippelposterDas Nippelprojekt:

Angefangen hat alles mit einem Freund, der sagte seine Brustwarzen wären hässlich und ich wand ein: "Nein, es gibt kein hässlich. Jedem gefällt etwas anderes." Um das zu beweisen mussten viele Bilder her und ich begann auf Festivals, Märkten und Ausstellungen Freiwillige zu fotografieren.
Mit den Bildern, immer nur die Brustwarze in Originalgröße sonst nix, gab es eine Ausstellung in Bad Homburg.
Auf der NipponConncetion wurde mir leider Laptop und Kamera geklaut und somit waren auch die Vorlagen weg. Was bleibt ist da Poster.
Gottseidank alle bearbeitet und nur das endgültige Bild gespeichert, so dass die Anonymität der Teilnehmer geschützt war.
Alle Bilder wurden schlicht und einfach durchnummeriert. Die oft gestellten Fragen "wo bin ich? oder wer bin ich? kann ich daher nicht beantworten.

Offensichtlich hat das Projekt aber viele Leute über den Tag hinaus beschäftigt und ich bekomme immer noch die Möglichkeit neue Motive zu fotografieren. Danke für das Vertrauen an dieser Stelle.

In der Villa Nachttanz in Heidelberg konnte ich die Bilder in einer Liveperformance quadratmetergroß auf die Leinwand hinter der Bühne beamen und ein LJ wechselte während des Konzertes einzelne Motive durch, so dass Menschen sich in einem geschützten Bereich fotografieren lassen konnten und nach kurzer Bearbeitungsphase auch in voller Anonymität über der Bühne auftauchten.
Das Projekt ruht zur Zeit, wird aber gemeinsam mit einem Kunsthistoriker aufbereitet um 2019 in einer Ausstellung in Frankfurt zu münden.

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