1. Froh!Markt aus dem Koffer: Lust und Frust

Der erste Froh!Markt aus dem Koffer ist rum, ich konnte eine Nacht drüber schlafen und muss sagen, dass ich unterm Strich sehr damit zufrieden bin.

Zuerst einmal war ich glücklich, dass viele, viele Menschen gekommen sind und auch gekauft haben. Freunde, die besser schätzen können, sagen, dass das ein paar hundert Besucher waren über den Tag verteilt.

Ich hatte, wie immer bei Veranstaltungen, Panik, dass niemand kommt. In Gesprächen hat sich dann aber doch gezeigt, dass sowohl die Plakate in der Berger Strasse als auch die Flyer gesehen wurden und die Last-Minute-Aktion, dass ich nochmal ganz viele Flyer in jeden Briefkasten steckte und and jedes Auto klemmte funktionierte auch. An dieser Stelle nocheinmal herzlichen Dank an Judith und Ian, die am Samstag vormittag die letzten 500 Flyer am Merianplatz verteilten und die Leute zu uns schickten.

Dass die Leute dann auch blieben und auch kauften lag an der Qualität der 15 ausstellenden Künstler. Ich war überrascht wie gut alle miteinander harmoniert haben. Das kenne ich von anderen Märkten leider anders. Insofern eine Spitzentruppe mit der ich gerne mal wieder einen Markt machen werde.

Und einen nächsten wird es geben. Die meisten Aussteller wollen wieder mitmachen, wir waren auch zufrieden, jetzt muss man nur noch schauen wann, wo und wie.

Das größte Ärgernis war, dass Jamal, der arabische Koch, nicht aufgetaucht ist. Ich hatte am Morgen um kurz vor 8 Uhr noch mit ihm telefoniert und das war es dann. Nicht einmal ans Telefon ist er mehr gegangen. Sehr ärgerlich, denn er ist auf allen Plakaten und auf allen Flyern beworben worden und ich wurde mehr als einmal angeraunzt, wo denn der versprochene Koch bliebe. Gut, dass das Restaurant Pistazie eingesprungen ist. Das ist zumindest etwas. Aber von deren Umsatz seh ich keinen cent. Bei Jamal wären das 30% gewesen. Das schmerzt. Zumal ich vermute, dass wir bei dem strahlenden Superwetter jede Menge kaltgetränke verkauft hätten. Aber kein Koch-keine Getränke und ich konnte nicht mehr weg, welche besorgen. Da fehlt richtig Geld in der Kasse. Nun ja, das nächste Mal wird alles besser.

Ben Dreikandt hat tolle Musik gemacht, auch wenn er für meinen Geschmack zu wenig Aufmerksamkeit bekam

Jetzt heißt es erstmal, alles verdauen, durchdiskutieren und das Schaufenster neu gestalten. Ich glaub, ich nehm eine der Schaufensterpuppen von Fennek und präsentier deren Sachen mal ganz groß.

Fotos werden folgen.

Mona von AnsteckendAnders hat einen Marktbericht geschrieben.

Auch das Königskind hat gebloggt.

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2 Antworten auf 1. Froh!Markt aus dem Koffer: Lust und Frust

  1. Sandra sagt:

    Zu schade dass ich es nicht geschafft habe den Markt zu besuchen. Ich wäre gerne gekommen, aber leider arbeite ich Samstags. Das mit dem Koch ist natürlich äußerst ärgerlich, schade wenn man sich auf so Leute nicht verlassen kann. Mehr Glück beim nächsten Mal, hoffentlich, und vielleicht hat ja meine Cheffin Erbarmen und ich bekomme endlich mal ein langes Wochenende ...

    LG,
    Sandra

  2. Jan sagt:

    Du musst das mal so rum sehen: Es kann nur besser werden. Zumindest die Cateringgeschichte. Der Rest war schon ziemlich gut.

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